junge kenianer nehmen es selbst in die hand

Unser Kaffee und Tee kommt hauptsächlich aus Kenia. Importeur Angelo Hey ist halb Kenianer und verbrachte sein Schulzeit dort. Mit FARMER SIMON WANDUE SPRICHT er ÜBER SEINEN ALLTAG UND SEINE ASPIRATIONEN. Wir haben ihn in Kenia kennengelernt und schenkten ihm eine Kamera. Zwei Tage verbrachten wir auf der kleinen Farm.


Angelo Hey:  Wie lange arbeitest Du schon auf der Farm?

 

Farmer: Ich bin in Nairobi aufgewachsen und zog vor etwa 2 jahren zu meinem Vater aufs Land.

 

AH: Macht es dich glücklich auf der Farm zu arbeiten?

 

Farmers: Es ist eine wirklich harte Arbeit, besonders wenn die Sonne knallt. In der Natur zu leben ist aber auch sehr schön.

 

AH: Ist der Übergang von City Life zur Natur leicht gefallen?

 

Farmers: Der Lifestyle ist schon anders. Aber zum Glück habe ich einen Freund finden können. Seit 2 Jahren gibt es zudem Strom. Kannst Du dir vorstellen wie es war ohne Strom zu leben? Deswegen wollte früher jeder in Nairobi sein. Selbst Zeitungen kamen damals mit wöchentlicher Verspätung. 

 

AH: Dafür scheinen mir die Leute aber relativ aufgeklärt zu sein.  Weist Du wieviel man in Deutschland für 1 Kilo kenianischen AA bezahlt?  Zwischen 24 $ und 32 $ ?

 

Farmers: Waaaasss? Und wir kriegen für die ganze Schufterei fast gar nichts!

 

AH: Was sind die lokalen Preise hier? 

 

Farmers. Wir kriegen für einen 100 Kilo Sack ganzer Kirschen etwa 4$. Also das ist die Tages Ernte von vier Pflückern. Denn wir haben ja noch Pflücker aus dem Dorf. Du wirst sie morgen kennen lernen.